Über mich

Meine Name ist Eric Duda, ich bin 1973 in Büdingen geboren und in "Dilsem" (Düdelsheim) aufgewachsen.
Nach der Hauptschule in Düdelsheim machte ich über den zweiten Bildungsweg 1993 meinen Abschluss an der Fachoberschule für Elektrotechnik in Nidda.
Im Anschluss entschied ich mich gegen ein Studium und leistete zunächst meinen Wehrdienst in Rotenburg a. d. Fulda.
Danach folgte die Ausbildung zum Elektriker. Diese schloss ich 1996 ab und arbeitete zunächst als Elektriker und später als Servicetechniker für "Weiße Ware".
Nebenbei bildete ich mich weiter und wechselte schließlich 2001 in die IT. Aktuell bin ich bei der Factset GmbH in Frankfurt als Senior Systems Engineer beschäftigt.


Die Beziehung zu meiner Lebensgefährtin hat mich schließlich nach Himbach gebracht, seit Anfang 2011 lebe ich nun gerne in Limeshain.
Schon immer war ich politisch sehr interessiert, zunächst als SPD-Mitglied mit längerer Pause, doch immer war meine politische Heimat irgendwo zwischen Grün und Rot.
Den endgültigen Ausschlag für meinen Einstieg in die aktive Politik und den Wechsel zu B'90/Die Grünen gaben mir im vergangenen Jahr die Diskussion um die Erweiterung des sogenannten "Logistikparks Frankfurt Nord-Ost", die Ereignisse um die Wahl des Ortvorstehers in der Waldsiedlung, aber auch globale Themen wie der Klimawandel.
Ich möchte nicht länger nur die Politik kritisieren, sondern aktiv Politik mitgestalten. Mit einer transparenten und nachhaltigen Politik, welche die BürgerInnen stärker in die politischen Prozesse einbezieht.

Eric Sommer fragt: Warum willst du eigentlich Bürgermeister werden?

Im heutigen Video spreche ich mit Nicole über Transparenz und Bürgerbeteiligung

Mein Gespräch mit Eric Sommer zum Thema Streuobstwiesen

Keine belastbaren Informationen zum
zukünftigen Verkehrsaufkommen

   

Derzeit gibt es keine belastbaren Informationen zum zukünftigen Verkehrsaufkommen. Weder in Hinblick auf Halle 2 und Halle 3, noch für die Erweiterung.

Es existiert nur ein Verkehrsgutachten von Oktober 2012. Dieses Gutachten geht zum Beispiel von der Annahme aus, dass lediglich bis zu 600 Arbeitsplätze entstehen sowie von 19 Hektar Gewerbe und nur 5 Hektar Logistik. In Wahrheit haben wir heute bei der Flächennutzung umgekehrte Verhältnisse, die Zahl der entstehenden Arbeitsplätze geben ZWIGL und SPD alleine für Halle 1 mit (bis zu) 500 an. Es ist jedoch wichtig ,die Zahl der entstehenden Arbeitsplätze zu kennen, da diese gemeinsam mit dem Wissen über die Art der Logistik der zukünftigen Mieter relevant für eine zuverlässige Verkehrsprognose sind. Für beides gibt es jedoch keine zuverlässigen Informationen.

Auch das Lärmgutachten basiert im Übrigen auf diesen überholten Angaben.

Auch erachte ich den alten Handelsweg, aus kultureller sowie aus Gründen des Naturschutzes, für erhaltenswert.

 

 

 

Mehr Transparenz in der
Kommune

 

Ich will mich für die Umsetzung des Hessischen Informationsfreiheitsgesetzes in der Gemeinde starkmachen. Dieses Gesetz hat bereits Gültigkeit auf Landesebene und in ähnlicher Form auch auf Bundesebene, doch leider gibt es eine Ausnahmeregelung für Kommunen in Hessen und es muss daher in der Gemeinde per Satzung eigens umgesetzt werden. Doch gerade in der Gemeinde fallen die Entscheidungen die die BürgerInnen direkt betreffen.

Im Bereich des Umwelt- und Naturschutzes ist Ähnliches übrigens bereits heute über das Umweltinformationsgesetz möglich. So konnte ich zum Beispiel in Erfahrung bringen, dass die Ausgleichsmaßnahmen für die Feldlerche, auf welche sich ZWIGL und SPD gerne berufen, auch nach Jahren ohne Erfolg sind.  

Durch die Schaffung eines Bürgerforums möchte ich die BürgerInnen stärker in die Entwicklung Limeshains einbinden und vor allem früher und transparenter über anstehende Projekte informieren und diskutieren.

 

 

Stärkung des ÖPNV

 

Das sicherlich schwierigste Thema. Natürlich kann Limeshain alleine nicht lösen, was seit Jahrzehnten im Argen liegt. Aber man muss das Thema ansprechen und nach kreativen Wegen suchen, den ÖPNV für die LimeshainerInnen zu verbessern. Eine Idee wäre, Limeshain besser in Richtung Nidderau (und damit an Hanau) anzubinden. Als Alternative und Entlastung des "Stockheimer Lieschen" und um zumindest für einen Teil der Pendler die Reisezeit zu verkürzen.

Am Ende muss natürlich auch die Preisgestaltung der Verbünde für die Bevölkerung in unserer Region verbessert werden. Nur, wenn Preisgestaltung und Angebot im Nahverkehr verbessert werden, kann die Akzeptanz steigen.

Dafür will ich mich starkmachen.

 

 

 

Sichere Schulwege, Barrierefreiheit und kulturelles Angebot

Ich werde mich unter anderem für sichere Schulwege aus Rommelhausen und Hainchen einsetzen. Für die Ampelanlage zwischen Rommelhausen und Himbach gilt, dass unbedingt alle Möglichkeiten geprüft werden müssen, den Verkehr während der Grünphase für Fußgänger/Radfahrer ruhen zu lassen. In der Ortsdurchfahrt Hainchen muss im Bereich zwischen Klostergasse und dem Ortseingang Richtung Hammersbach eine sichere Überquerung durch Zebrastreifen oder Ampel sichergestellt werden.
Auch bin ich mir selbstverständlich der Bedeutung des Vereinslebens bewusst und werde die Vereine gerne unterstützen. Das Dorfleben ist für mich ein wichtiges Gut. Ich bin selbst noch in einer Zeit aufgewachsen, als es in unserer Region noch reichlich Kerben, Kneipen und natürlich Dorfläden gab. Ich werde mich daher für den Erhalt dieser einsetzen und soweit möglich auch die verwaltungstechnischen Hürden geringhalten. Als Opfer eines Wohnungsbrandes Mitte der 1990er weiß ich auch den ehrenamtlichen Einsatz der Feuerwehrkameraden zu schätzen.
Im Hof Paul möchte ich mich für regelmäßige kulturelle Veranstaltungen für die Menschen in Limeshain einsetzen. Dieser sollte daher wenigstens ein Wochenende im Monat für Kultur freigehalten werden. Hier könnten auch die Betreiber des Dorfladens eingebunden werden.
Seit Beginn meiner Kandidatur schwebt mir ein von den Vereinen und Gruppen gemeinsam getragenes Kinderfest vor, welches jedes Jahr in einem der Ortsteile veranstaltet wird. Hier können Vereine und Feuerwehr mit Spielen für Nachwuchs werben. Derzeit lähmt die Pandemie noch das öffentliche Leben. Sobald diese überwunden ist, möchte ich ein solches Fest initiieren.
Auch muss die Barrierefreiheit in allen Gemeindeeinrichtungen sichergestellt werden - ganz und nicht fast.